Social Media Redaktionsplan | Content Plan | Muster | Vorlage | Instagram | TikTok | Facebook | LinkedIn
Social Media Redaktionsplan - Anleitung & kostenfreie Muster
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Möchten Sie Ihre Social Media Kanäle effizient verwalten und regelmäßig hochwertigen Content posten – ohne den Überblick zu verlieren? Besonders bei mehreren Plattformen kann die Planung schnell herausfordernd werden. Die Lösung? Ein gut strukturierter Redaktionsplan! Er hilft Ihnen, Inhalte strategisch zu organisieren und perfekt auf jede Plattform abzustimmen. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen, wie Sie einen solchen Plan erstellen und Ihre Social-Media-Strategie auf das nächste Level bringen.
Das Wichtigste auf einen Blick
Der Social Media Redaktionsplan ist Dreh- und Angelpunkt Ihrer Marketingplanung. Er ist meist wie ein Kalender gegliedert und ermöglicht es, Inhalte vorausschauend zu planen. In Ihrem Planer sammeln Sie sämtliche Informationen – von der Ideenfindung, Planung über die Organisation bis zur Veröffentlichung Ihrer Beiträge.
Verschiedene Projektmanagement-Tools helfen Ihrem Marketing-Team, den Überblick zu behalten und Aufgaben effizient zu verteilen. So bleibt Ihr Content-Workflow strukturiert und Ihre Social-Media-Strategie auf Kurs.
Was ist ein Social-Media-Redaktionsplan?
Bei einem Redaktionsplan handelt es sich um einen Monats- oder Wochenplaner für Social-Media-Content. Dieser Kalender ist Teil der Marketingplanung und dient dazu, sämtlichen Content vorauszuplanen und zu organisieren. Er bietet einen zentralen Ort, an welchem alle Inhalte strukturiert und wichtige Informationen zu einzelnen Postings gesammelt werden.
Ein gut durchdachter Plan hilft dabei:
- eine Übersicht über den gesamten Content zu behalten,
- den aktuellen Stand der Veröffentlichungen im Blick zu haben,
- einen Ausblick auf kommende Themen für die nächsten Wochen und Monate zu geben.
Dadurch wird es erst möglich, ein Konzept zu entwickeln und die Kommunikation strategisch zu gestalten.
Warum ist ein Redaktionsplan wichtig?
Der Redaktionsplan ist das zentrale Werkzeug für eine effiziente Content-Produktion im Social Media Marketing. Er hilft Ihnen, Beiträge gezielt zu organisieren, Zeit zu sparen und Ressourcen optimal zu nutzen. Ohne eine strukturierte Planung wird es schwierig, regelmäßig hochwertigen Content zu veröffentlichen.
- Überblick: Sie sehen auf einen Blick, welche Inhalte wann, wie, wo und von wem gepostet werden. Gleichzeitig lassen sich wichtige Ereignisse wie Feiertage, saisonale Highlights oder Firmenevents gezielt einplanen.
- Transparenz: Jedes Teammitglied erkennt sofort den aktuellen Stand der Postings. So lassen sich Aufgaben einfacher delegieren und Workflows effizienter gestalten.
- Kontinuität: Durch vorausschauende Planung steht immer fertiger Content zur Veröffentlichung bereit, Leerlauf wird vermieden und spontane Anpassungen sind möglich. Feste Posting-Tage erleichtern Ihren Followern die Orientierung – zum Beispiel ein YouTube-Video jeden Freitagnachmittag. Ein kalenderähnlicher Aufbau erleichtert die Übersicht zusätzlich.
Zu viel Leerlauf sollten Sie so gut es geht vermeiden, da Social-Media-Algorithmen regelmäßige Aktivitäten mit mehr Sichtbarkeit belohnen.
- Leichtere Themenfindung: Ihr Social-Media-Plan dient als Ideensammlung und erleichtert die Entwicklung passender Inhalte für verschiedene Plattformen. Ein Thema lässt sich auch variieren und mehrfach nutzen, sodass Sie langfristig gut aufgestellt sind und nicht in Leerlauf geraten.
- Zeitersparnis und Struktur: Ein klarer Plan spart Zeit und sorgt für ein einheitliches Markenbild. Beiträge lassen sich im Voraus erstellen, sodass am Veröffentlichungstag nur noch wenige Handgriffe nötig sind. Zudem erleichtert er die Entwicklung fester Formate, die Ihre Marke auf verschiedenen Plattformen optimal präsentieren.
- Analyse und Erfolgsmessung: Mit einem durchdachten Content-Plan lassen sich Erfolge gezielt auswerten. Sie erkennen, welche Inhalte wann und wo am besten funktionieren, behalten wichtige Kennzahlen im Blick und können Kampagnen strategisch anpassen.
Welche Informationen gehören in den Content Plan?
Für ein gut durchdachtes Social Media Konzept müssen zahlreiche Daten organisiert werden – von der übergeordneten Themenplanung bis hin zu den Einzelschritten. Diese Vielfalt macht eine individuelle Planung unverzichtbar, weshalb allgemeingültige Vorgaben kaum möglich sind. Dennoch gibt es einige grundlegende Informationen, die im Plan unbedingt berücksichtigt werden sollten:
Thema
Überschrift des Beitrags
Kurzbeschreibung des Beitrags
Deadlines für Entwürfe und Veröffentlichungstermine
Aufgabenverteilung und To-do-Listen
Bearbeitungsstatus
Autor / Verantwortlicher
Anlagen, wo sind die benötigten Bilder, Texte etc. zu finden?
Content-Art (Bild, Reel, Video, Kampagne oder Textbeitrag?)
Kanal, auf dem der Post veröffentlicht wird
Format / Rubriken oder Kampagnenzuordnung
Relevante interne und externe Events oder Feiertage, wie Fotoshootings oder Firmenevents
Ideen und Inspirationen für zukünftige Posts
Erfolgreiche Contentplanung je nach Plattform
Der Planungsablauf ist für alle Plattformen in etwa gleich. Jedoch können sich das optimale Timing und die Postingfrequenz stark unterscheiden. Während bei Instagram und TikTok der Upload-Zeitpunkt zunehmend an Bedeutung verloren hat und stattdessen die Postingfrequenz für den Algorithmus immer wichtiger wird, bleibt es bei LinkedIn weiterhin vorteilhaft, früh an Wochentagen zu posten. Auch die Art des Contents und die Zielgruppen unterscheiden sich je nach Plattform.
Jede Plattform hat ihre eigenen Spielregeln – wer den richtigen Content zur richtigen Zeit postet, gewinnt die Aufmerksamkeit seiner Zielgruppe.
Auf Facebook erreichen Sie tendenziell ältere Nutzer, während Sie mit Pinterest auch jüngere Menschen ansprechen. Instagram lebt von unterhaltsamen Bildern und kurzen Videos, während LinkedIn oder Xing längere Beiträge über Unternehmens- oder Fachthemen bevorzugen. YouTube bietet Ihnen die Möglichkeit, deutlich längere Videos zu teilen, hier ist Unterhaltung genauso gefragt wie Fachthemen.
Wenn Sie Unterstützung beim Management der verschiedenen Kanäle benötigen, unterstützen wir Sie gerne mit unserer professionellen Social-Media-Betreuung.
4 Schritte-Anleitung zur erfolgreichen Erstellung eines Redaktionsplans
Sie wissen nun, was einen guten Redaktionsplan ausmacht – doch wie setzen Sie dieses Wissen in die Praxis um? Welche Informationen sind für Sie selbst relevant? Und wie bauen Sie diese sinnvoll in Ihre Planung ein? Im folgenden Abschnitt zeigen wir Ihnen, wie Sie alle wichtigen Inhalte strukturieren und Ihren eigenen Plan Schritt für Schritt erstellen.
Schritt 1: Themen planen
Beim Erstellen eines Redaktionsplans steht an erster Stelle die Frage, welche Themen für Ihre Zielgruppe relevant sind. Diese lassen sich aus Ihrer Unternehmens-, Marketing- und Kommunikationsstrategie ableiten. Notieren Sie zunächst alle Inhalte, die Sie kommunizieren möchten, und führen Sie eine Keyword Recherche durch, um herauszufinden, wonach Ihre Zielpersonas am häufigsten suchen.
Wertvolle Anhaltspunkte liefern auch Kundeninteraktionen, wie:
- Kommentare
- Beschwerden
- Allgemeine Anfragen
Zusätzliche Inspiration bietet ein Blick auf den Content der Konkurrenz.
Schritt 2: Ansprechende Rubriken schaffen
Aus der Sammlung relevanter Themen können Sie nun verschiedene Formate und Rubriken entwickeln. Das ist zwar optional, erleichtert jedoch die Themenplanung und -ausarbeitung erheblich. Beachten Sie dabei, dass nicht jedes Thema auf jedem Kanal gleichermaßen gut funktioniert. Manche Inhalte eignen sich für mehrere Kanäle, andere sollten exklusiv auf einer Plattform erscheinen.
Ein Beispiel: Den Launch eines neuen Produkts sollten Sie auf allen Kommunikationskanälen teilen – aber in angepasster Form.
- Instagram: Kurz, visuell ansprechend, eventuell mit einem Gewinnspiel.
- LinkedIn: Einblicke in Herausforderungen und den Entwicklungsprozess für wertvolle Insights.
- TikTok: Kurze, unterhaltsame Videos – auf LinkedIn oder Xing hingegen weniger passend.
Tipp: Entwickeln Sie Rubriken, welche jeweils unterschiedliche Nutzerbedürfnisse ansprechen.
Orientieren Sie sich dabei an den folgenden vier Kategorien:
Nutzerbedürfnis | Inhalte |
---|---|
Wissen | Vermitteln Sie neues Wissen zu einem Themenbereich. |
Information | Teilen Sie News und Updates aus Ihrer Nische. |
Unterhaltung | Wecken Sie Emotionen und fördern Sie Engagement, z. B. durch Alltagsgeschichten, Kundenbeiträge oder interaktive Formate wie Umfragen und Challenges. |
Inspiration | Inspirieren Sie Ihre Zielgruppe mit kreativen Inhalten und eigenen Geschichten, die zur Teilnahme anregen (z. B. Community-Aktionen) |
Eine Kakaomarke könnte feste Rubriken für Instagram einführen:
- Dienstags: „Kakaofakten“ – Spannende Infos zu Kakaoanbau und nachhaltiger Produktion (Nutzerbedürfnis: Wissen)
- Donnerstags: „Behind the Scenes“ – Einblicke in aktuelle Projekte und Unternehmenswerte (Nutzerbedürfnis: Inspiration)
Schritt 3: Distributionswege und Formate festlegen
In Ihrem Redaktionsplan halten Sie fest, wo und in welchem Format Sie Ihre Inhalte veröffentlichen. So behalten Sie den Überblick und stellen sicher, dass Ihre Beiträge abwechslungsreich gestaltet sind.
Auf welchen Plattformen ist Ihre Zielgruppe aktiv?
Die passenden Kanäle ermitteln Sie durch eine Zielgruppen-Recherche. Doch die Theorie allein reicht nicht aus – testen Sie verschiedene Plattformen und finden Sie heraus, welche für Ihr Unternehmen am besten funktionieren. Neben Social Media könnten sich auch ein Blog oder ein Newsletter als lohnenswerte Kommunikationskanäle erweisen.
Auch das Format spielt eine wichtige Rolle: Wählen Sie je nach Inhalt zwischen Text, Video oder Bild. Sie müssen sich dabei nicht auf ein einziges Format festlegen – entscheiden Sie dies flexibel von Beitrag zu Beitrag.
Schritt 4: Die Strategie fixieren
Der Redaktionsplan basiert im Wesentlichen auf Ihrer Social-Media-Strategie. Bevor Sie also Ihren Plan befüllen, lohnt es sich vorab einige Fragen zu klären:
- Wie viele Social-Media-Kanäle sollen betreut werden?
- Wie oft möchten Sie posten?
- Soll die Organisation von Bildern und Videos im selben Programm möglich sein, mit dem Sie Ihren Redaktionsplan führen?
- Sollen ausschließlich organische Beiträge oder auch Kampagnen gesteuert werden?
- Betreiben Sie einen Blog und ist dieser für SEO relevant?
- Wie viele Teammitglieder sollen zusammenarbeiten?
Anhand Ihrer Antworten können Sie anschließend den für Sie optimalen Plan erstellen. In den folgenden Kapiteln klären wir mit Ihnen, welche Tools am besten für Sie geeignet sind und geben Ihnen eine Vorlage mit.
Die besten Tools & Softwares für Social Media Content Pläne
Ein gut durchdachter Social Media Redaktionsplan ist der Schlüssel zu erfolgreichem Content Management. Doch welches Tool ist das Richtige für Sie? Pauschale Empfehlungen gibt es nicht, da die beste Wahl von Ihren individuellen Anforderungen abhängt.
Wir zeigen Ihnen einige bewährte Tools, die Ihnen bei der Erstellung und Verwaltung Ihres Social-Media-Redaktionsplans helfen können:
Stift und Papier
Wenn Sie vorwiegend allein eine geringe Zahl an Kommunikationsmaßnahmen betreuen, könnten bereits analoge Lösungen ausreichen. Dies scheint zunächst die günstigste Lösung. Große Nachteile sind hier, dass das Ganze schnell unübersichtlich werden kann und Sie außerhalb des Büros keinen Zugriff auf Ihre Notizen haben.
Excel und Google Docs
Bei einer überschaubaren Anzahl an Inhalten sind Google Docs oder Microsoft 365 eine praktische und kostengünstige Lösung – besonders, wenn Sie diese bereits nutzen. Dank der Cloud-Umgebung können mehrere Personen von überall auf die Dokumente zugreifen. Für Ihren Social-Media-Plan legen Sie einfach für jedes Jahr ein neues Blatt mit einer Tabelle an. Texte können Sie direkt in die Tabelle eintragen. Weitere Dateien wie Bilder oder Videos werden verlinkt. Zusätzlich können Sie eine Kalenderansicht einfügen oder einen bereits vorhandenen Kalender mit dem Dokument verknüpfen.
Vorteile | Nachteile |
---|---|
|
|
Projektmanagement-Tools
Mit Projektmanagement-Tools lassen sich besonders gut Aufgaben planen und organisieren. Der Fokus liegt klar auf der Koordination im Team. In der Regel sind eine Kalenderfunktion und To-do-Listen integriert. Da viele Teams solche Programme bereits nutzen, sind sie eine naheliegende Lösung. Auch wenn sie ursprünglich nicht speziell für Marketing-Teams entwickelt wurden, können sie in den meisten Fällen problemlos für die Redaktionsplanung verwendet werden.
Beispiele für Projektmanagement-Tools:
Social Media Software
Eine weitere Option sind Softwarelösungen, die genau auf die Bedürfnisse von Marketing- und Social-Media-Teams zugeschnitten sind. Sie helfen nicht nur dabei, einen Redaktionsplan mit den einzelnen Postings zu verwalten, sondern diese auch direkt aus dem Plan heraus zu veröffentlichen. Zusätzlich bieten sie Funktionen zur Erfolgsmessung und ein zentrales Community-Management. Wer viele Social-Media-Aktivitäten in einem großen Team koordiniert, für den kann sich die Investition in eine solche Software lohnen.
Beispiele für Social-Media-Software:
Kostenfreie Muster & Vorlagen für Ihren Social Media Plan
Sie haben nun einen Überblick über die wichtigsten Schritte zur Erstellung eines Redaktionsplans und kennen verschiedene Tools, die Sie dabei unterstützen können. Doch wie sieht ein solcher Plan konkret aus? Anhand einer Asana-Vorlage zeigen wir Ihnen, wie Sie Ihre Social-Media-Inhalte effizient organisieren können.
Asana bietet nicht nur eine Kalender-, sondern auch eine Listenansicht – ideal, um Inhalte zu strukturieren, Protokolle festzuhalten und Ideen zu sammeln.
Besonders praktisch: Beiträge können flexibel verschoben, mit Status-Tags versehen und direkt mit den zuständigen Teammitgliedern verknüpft werden. So behalten alle Beteiligten den Überblick und arbeiten effizient zusammen.
In unserem Beispiel erstellen wir einen Redaktionsplan für die kleine Kakaomarke aus einem vorherigen Kapitel.
Die Strategie
Die Kakaomarke nutzt Asana, um ihre Social-Media-Strategie zentral zu planen und umzusetzen. Dazu wurde ein eigenes Projekt angelegt, in dem alle Marketingmaßnahmen übersichtlich verwaltet werden.
Warum setzt die Kakaomarke auf Asana?
- Flexible Planung: Beiträge lassen sich per Drag & Drop verschieben, Prioritäten anpassen und Aufgaben delegieren.
- Übersichtliche Struktur: Inhalte werden in Listen organisiert, mit Labels versehen und in der Kalenderansicht visualisiert.
- Effiziente Zusammenarbeit: Teammitglieder sehen auf einen Blick, welche Aufgaben offen sind, wer wofür verantwortlich ist und welche Beiträge noch bearbeitet werden müssen.
In der Strategieplanung wurde beschlossen, Inhalte über Instagram, TikTok und LinkedIn zu teilen. Zusätzlich soll ein eigener Blog aufgebaut werden, um die SEO-Performance des Online-Shops zu verbessern. Außerdem erhalten die Kunden einmal im Monat einen Newsletter mit aktuellen Themen.
Geplante Posting-Frequenz und -Inhalte:
- LinkedIn: Alle zwei Wochen ein Beitrag mit Einblicken ins Unternehmen und Fachthemen rund um nachhaltigen Kakaoanbau.
- Instagram: Zwei Beiträge pro Woche, abgestimmt auf die vorher festgelegten Rubriken. Dabei wechseln die Formate zwischen Bildern, Reels und Karussell-Posts, um einen ausgewogenen Feed zu schaffen.
- TikTok: Regelmäßige Reels, die teils auch auf Instagram erscheinen.
- Blog: Nach und nach mit informativen Artikeln rund um Kakao und Nachhaltigkeit erweitert.
So nutzt die Kakaomarke Asana für die Strategieplanung
- Jeder Kanal erhält eine eigene Liste: So bleibt der Überblick über plattformspezifische Inhalte erhalten.
- Zusätzliche Listen für Kampagnen und Sonderaktionen: Hier werden größere Projekte, wie saisonale Events oder Produkt-Launches, organisiert.
- Farbcodierte Tags für verschiedene Content-Arten: Beispielsweise für Fachartikel, Behind-the-Scenes oder Mood-Bilder.
Ideen und Events festhalten
Um spontane Ideen und wichtige Termine effizient zu verwalten, nutzt die Kakaomarke in Asana zwei separate Listen: Events und Ideensammlung.
Events: Wichtige Termine auf einen Blick
- Firmenevents und Marketing-Aktionen: z. B. Messen, Produkt-Launches oder Kampagnenstarts
- Content-Erstellungstage: z. B. Videodrehs oder Fotoshootings
- Branchenrelevante Feiertage: z. B. der Internationale Tag des Kakaos am 1. Oktober
Ideensammlung: Kreative Inhalte organisieren
- Themenvorschläge und ungeplante Beiträge: Inhalte, die noch nicht eingeplant sind
- Marketing-Meeting-Protokolle: Dokumentation wichtiger Erkenntnisse und Ideen
- Inspirationsquelle für zukünftige Kampagnen: Themen, die später aufgegriffen werden
Warum Asana für diesen Schritt ideal ist
- Struktur und Flexibilität: Ideen lassen sich mit wenigen Klicks aus der Ideensammlung direkt in den Redaktionsplan übernehmen.
- Einfache Zusammenarbeit: Teammitglieder können Kommentare hinterlassen, Vorschläge ergänzen oder Aufgaben zuweisen.
- Schneller Überblick: Die Listenansicht zeigt auf einen Blick, welche Themen offen sind und welche Termine anstehen.
Struktur
Damit das Team jederzeit den Überblick über geplante Inhalte behält, werden die Social-Media-Posts in Asana übersichtlich organisiert. Jede Plattform erhält in Asana einen eigenen Listenabschnitt, sodass klar ersichtlich ist, welche Inhalte für Instagram, TikTok, LinkedIn oder den Blog geplant sind.
Zusätzlich werden farbcodierte Tags verwendet, um auf einen Blick zu erkennen:
- Auf welcher Plattform der Beitrag veröffentlicht wird
- In welchem Bearbeitungsstadium sich der Beitrag befindet
- Wer für die Erstellung und Freigabe verantwortlich ist
- Bis wann der Beitrag fertig sein muss
Das Team hat sich auf folgende Status-Stufen geeinigt:
- Idee: Vorschläge und ungeplante Themen
- Geplant: Beiträge mit festem Veröffentlichungstermin
- Entwurf: Inhalte in Bearbeitung
- In Prüfung: Beiträge in der finalen Abstimmung
- Bereit zur Veröffentlichung: Fertige Inhalte, die auf Freigabe oder Veröffentlichung warten
Besonders praktisch bei Asana:
- Sofortiger Überblick: Listen, Tags und Fälligkeitsdaten zeigen auf einen Blick, welche Inhalte noch bearbeitet werden müssen.
- Effiziente Zusammenarbeit: Aufgaben können direkt den zuständigen Teammitgliedern zugewiesen und kommentiert werden.
- Flexibles Verschieben: Beiträge lassen sich einfach per Drag & Drop zwischen den Status-Stufen verschieben.
- Detaillierte Aufgabenansicht: In der Listenansicht sind die Aufgaben klickbar, sodass das Team Unteraufgaben, Status und Fälligkeit direkt einsehen kann.
Wie genau die Aufgaben im Detail verwaltet werden, sehen wir im nächsten Abschnitt.
Die Beitragserstellung
Jeder Social-Media-Post wird in Asana als eigene Aufgabe angelegt. Dadurch können alle relevanten Informationen direkt im Tool hinterlegt und von den Teammitgliedern bearbeitet werden.
Der Aufgabentitel enthält:
- auf welchem Kanal der Post veröffentlicht wird
- um was für ein Format es sich bei dem Beitrag handelt
Dann werden die entsprechenden Tags (Bearbeitungsstatus und Co.) hinzugefügt.
In der Aufgabenbeschreibung wird nun der Post ausgearbeitet. Falls nötig, ergänzt das Team Notizen oder Ideen. Medien wie Bilder oder Videos werden über Cloud-Links (z. B. OneDrive oder Google Drive) eingebunden, damit sie für alle zugänglich bleiben. Der finale Beitragstext wird direkt in der Aufgabe hinterlegt, sodass er vor der Veröffentlichung geprüft und freigegeben werden kann.
Um die Ausarbeitung möglichst effizient zu gestalten, legt das Team für jeden Post Unteraufgaben an, welche verschiedenen Teammitgliedern zugewiesen werden. So weiß jeder, was er bis wann zu erledigen hat.
Die fertige Kalenderübersicht
In Asana kann der komplette Redaktionsplan der Kakaomarke in der Kalenderansicht dargestellt werden. Hier sieht das Team sofort, welche Inhalte für die kommenden Wochen geplant sind. Falls nötig, lassen sich Beiträge flexibel verschieben oder umplanen.
Die Farbcodes für Plattformen und Bearbeitungsstatus aus den Listen werden automatisch in die Kalenderansicht von Asana übernommen. So bleibt die Struktur erhalten und Beiträge lassen sich intuitiv zuordnen. Und falls sich Prioritäten ändern oder neue Themen aufkommen, können Beiträge per Drag & Drop in der Kalenderansicht verschoben werden. Änderungen sind für alle Teammitglieder sofort sichtbar, sodass der Plan dynamisch bleibt und jederzeit an aktuelle Entwicklungen angepasst werden kann.
Profi-Tipps für den Posting Plan
Nun sind Sie bereit, mit der Erstellung Ihres Posting-Plans loszulegen. Damit die spätere Umsetzung in der Unternehmenspraxis auch gelingt, möchten wir Ihnen abschließend noch ein paar Profi-Tipps mitgeben.
Die besten Upload-Zeiten pro Plattform
Damit Ihre Beiträge die größtmögliche Reichweite erzielen, sollten Sie die optimalen Upload-Zeiten der jeweiligen Plattformen berücksichtigen. Allerdings sind nicht nur allgemeine Empfehlungen relevant – entscheidend sind vor allem die Nutzergewohnheiten Ihrer eigenen Zielgruppe.
Wann sind Ihre Follower am aktivsten?
- Analysieren Sie die Interaktionszeiten in den Analytics Ihrer Social-Media-Kanäle.
- Beachten Sie Tageszeiten und Wochentage, an denen Ihre Community besonders aktiv ist.
- Passen Sie die Veröffentlichungszeiten entsprechend an, um maximale Sichtbarkeit zu erreichen.
Testen Sie auch gerne unterschiedliche Upload-Zeiten und vergleichen Sie die Performance, um die besten Veröffentlichungszeitpunkte für Ihre Marke zu finden.
Community-Management
Das Community-Management bildet einen wichtigen Bestandteil Ihres Social-Media-Auftritts. Die Interaktion mit Ihren Followern hält Ihre Kanäle lebendig und sorgt gleichzeitig dafür, dass Ihre Beiträge von den Algorithmen öfter angezeigt werden. Darüber hinaus gewinnen Sie hier wichtiges Feedback und neue Ideen für neue Themen. Planen Sie daher ausreichend Zeit ein, um auf die Interaktionen der User eingehen zu können.
Erfolgskontrolle
Eine regelmäßige Erfolgskontrolle hilft Ihnen, Lücken in Ihren Inhalten zu erkennen und gezielt neue Rubriken oder Formate zu entwickeln.
- Planen Sie einmal im Monat eine strategische Auswertung Ihrer Inhalte.
- Überprüfen Sie, welche Beiträge besonders gut performen und wo Optimierungspotenzial besteht.
- Nutzen Sie Analyse-Tools wie Google Analytics,
Insights auf Instagram oder die
Meta Business Suite,
um wertvolle Daten zu Engagement, Reichweite und Zielgruppenverhalten zu erhalten. - Identifizieren Sie wiederkehrende Muster – welche Formate oder Themen kommen besonders gut an? Diese Erkenntnisse können Ihre zukünftige Content-Strategie maßgeblich verbessern.
Ihre Social-Media-Profis an Ihrer Seite
Mit unserem Know-how gestalten wir Ihren Postingplan optimal, maximieren die Aufmerksamkeit, die Ihre Inhalte erhalten und messen den Erfolg durch gezielte Analysen – strategisch, zielgerichtet und perfekt auf Ihre Zielgruppe abgestimmt.
Professionelle Social Media Planung mit Social-Media-Agentur.net
Ein Social-Media-Redaktionsplan entfaltet sein volles Potenzial nur dann, wenn er auf einer durchdachten Strategie basiert. Genau hier setzen wir von der Social-Media-Agentur.net an: Wir begleiten Sie von der Strategieentwicklung über die Themenfindung und die Erstellung eines Redaktionsplans bis hin zum Community-Management und der laufenden Betreuung Ihrer Kanäle. Eine Übersicht unserer Leistungen finden Sie auch auf unserer Webseite.
Sie möchten Ihre Social-Media-Präsenz auf das nächste Level heben? Dann sprechen Sie mit uns! Sie erreichen uns ganz einfach unter der Telefonnummer 0361 775 195 10 oder über unser Kontaktformular.
Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!
FAQ - häufig gestellte Fragen
Was ist ein Social-Media Redaktionsplan?
Ein Social-Media-Redaktionsplan ist das zentrale Werkzeug der Marketingplanung. Hier werden sämtliche Social-Media-Maßnahmen strukturiert und visualisiert. Er bietet einen Überblick über geplante Inhalte – ob für einzelne Wochen, Monate oder das ganze Jahr – und ermöglicht eine vorausschauende und effiziente Planung.
Wie sieht ein guter Redaktionsplan aus?
Ein guter Social-Media-Plan besteht aus einem Mix aus regelmäßigen Inhalten und spontanem Content. Eine Kalenderübersicht hilft dabei, auf einen Blick zu erkennen, welche Inhalte wann auf welchen Kanälen veröffentlicht werden sollen. Gleichzeitig zeigt der Plan, welche Arbeitsschritte bis dahin erledigt werden müssen.
Welche Punkte gehören in einen Redaktionsplan?
In den Redaktionsplan gehören alle Informationen, die für die Ideenfindung, Bearbeitung, Organisation und schließlich die Veröffentlichung eines Beitrags wichtig sind. Dazu zählen z. B. Termine für die Veröffentlichung, Titel und Inhalte der Posts, Verantwortliche für die Umsetzung und verwendete Kanäle.
Was macht ein Social Media Redakteur?
Ein Social Media Redakteur verwaltet die Social Media Aktivitäten eines Unternehmens. Er arbeitet meist in der Marketing- und Kommunikationsabteilung und ist maßgeblich an der Planung, Umsetzung und am Monitoring von Social-Media-Maßnahmen beteiligt. Zudem ist er für das Community-Management, also dem Sichten, Bewerten und Beantworten von Nutzerreaktionen verantwortlich.
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